Tipp des Tages: bei Unzufriedenheit nicht gleich das
innere Schaf schlachten.Teilen schafft Vertrauen.
Es kann uns dann auch mal was stecken.
Engelkarte (by Doreen Virtue) Richte
deinen Blick jenseits scheinbarer Irrtümer, Fehler und Missverständnisse und
sieh nur die Liebe in jedem Menschen, einschließlich dir selbst. Dein
unerschütterlicher Fokus auf die Liebe, die jeder Situation zugrunde liegt,
bringt Heilung auf eine Weise, die du dir nie erträumt hättest. http://www.engel-orakel.de/engel-orakel-fuer-jeden-tag-sieh-nur-liebe.php
Mein Garten
Diejenigen, die pflanzen, leiden manchmal unter Unwettern, unter den Jahreszeiten und ruhen selten aus.
Doch anders als ein Gebäude hört ein Garten nie auf zu wachsen.
Und da er die ganze Aufmerksamkeit des Gärtners immer fordert, kann für denjenigen, der pflanzt, das Leben ein großes Abenteuer sein.
Die Gärtner werden einander erkennen - denn sie wissen, dass jede Pflanze die Geschichte der ganzen Erde enthält. (Paulo Coelho - Brida)
Die Kleingärtner Russlands
Anastasia spricht davon, dass globale Katastrophen durchaus verhindert oder verschoben werden können. 1992 ist das geschehen und zwar hauptsächlich dank der Kleingärtner Russlands. "Siehst du Wladimir, die Erde ist zwar groß, doch sehr, sehr empfindlich. Du bist auch groß im Vergleich zu einer Mücke, aber wenn sich eine Mücke auf dich setzt, spürst du sofort ihre Berührung. Und die Erde spürt, wenn sie mit Beton oder Asphalt bedeckt wird, wenn ihre Wälder gefällt oder verbrannt werden, wenn in ihrem Inneren gegraben wird und Pulver hineingeschüttet wird, sogenannter Dünger.Das tut ihr weh. Trotzdem liebt sie die Menschen wie eine Mutter ihre Kinder. Die Erde bemüht sich, die menschliche Bosheit in ihr Innerstes aufzunehmen und nur in den Momenten, wenn sie nicht mehr imstande ist, sie zurückzuhalten, wird die Bosheit durch Vulkanausbrüche und Erdbeben hinausgeworfen. Der Erde muss geholfen werden. Eine zärtliche, behutsame Behandlung der Erde verleiht ihr Kraft. Die Erde ist zwar groß, aber sehr, sehr empfindlich. Sie spürt schon, wenn nur eine einzige menschliche Hand sie zärtlich berührt. Oh, wie tief sie diese Berührung empfindet und wie sehr sie sich darüber freut.
In Russland galt die Erde einige Zeit als Allgemeingut, das heißt, sie gehörte
keinem Einzelnen, sondern allen. Die Menschen empfanden die Erde nicht als ihr Eigentum. Dann trat eine Wende in Russland ein. Man gab den Menschen ein kleines Stück Land für ihre Gartenlauben. Doch diese Grundstücke waren mit Absicht so klein gehalten, dass es unmöglich war, irgendwelche technischen Hilfsmittel zu begrauchen. Trotzdem gab es viele Russen, die sich förmlich nach einem Stückchen Land verzehrten und es mit Freuden annahmen. Darunter waren sowohl arme als auch wohlhabende Leute. Und als sie ihr kleines Stück Land erhielten, spürten sie intuitiv: Nichts kann die Verbindung des Menschen mit der Erde abbrechen. Und Millionen menschlicher Hände berührten liebevoll die Erde. Ja, mit ihren Händen und nicht mit irgendwelchen Maschinen berührten die Menschen zärtlich die Erde auf ihren kleinen Grundstücken. Und sie spürte das. Sie spürte die Berührung jeder einzelnen Hand – wurde dadurch stärker und konnte einige Zeit durchhalten."
Sterne & Co. Der Abstand zu unserer Sonne
beträgt acht Lichtminuten. Die meisten Sterne, die wir mit bloßem Auge
erkennen können, befinden sich einige hundert Lichtjahre von uns
entfernt. In ihrer Größe gleichen sie etwa der Sonne. Die sichtbaren
Sterne konzentrieren sich vor allem in einem Streifen, den wir
Milchstraße nennen. Diese unsere Galaxis hat einen Durchmesser von
ungefähr hunderttausend Lichtjahren, mit vielen Milliarden Sternen.
Unsere Sonne ist ein gewöhnlicher Stern durchschnittlicher Größe am Rand
eines der Spiralarme. - Ferner: Unsere Galaxis ist nur eine von einigen
hundert Milliarden Galaxien. Jede umfasst einige hundert Milliarden
Sterne. (by Stephen Hawking - der mit 67 in Rente ging) Und heute am 8. Januar 2012 feiert er seinen 70. Geburtstag.
Was ich nicht sehen kann, gibt es nicht? - Im Bauch einer schwangeren Frau unterhalten sich zwei Ungeborene. Der eine Zwilling fragt den anderen: Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt? Ja, aber natürlich! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was danach kommen wird. Ich
glaube das ist Blödsinn, sagte der Erste. Es kann kein Leben nach der
Geburt geben. W...wie bitteschön soll das denn aussehen? So genau
weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier.
Und vielleicht werden wir rumlaufen und mit dem Mund essen. So
einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen. Was für
eine verrückte Idee. Was glaubst du denn, wozu es eine Nabelschnur gibt,
durch die wir uns ernähren. Und wie willst du dich dort bewegen und
rumlaufen? Dazu ist unsere Nabelschnur einfach viel zu kurz.
Doch, es geht bestimmt. Es ist alles ein bisschen anders. Du spinnst. Es ist noch niemand zurückgekommen von `nach der Geburt`. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum! Ich
gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen
wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie
wird für uns sorgen. Mutter? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist die denn bitte? Na, hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Quatsch. Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht. Doch,
manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören oder
sogar spüren, wenn ihre Hand sanft unsere Welt streichelt.
<>
Odin hält sich aus der Erscheinung heraus.
Odin selbst trinkt nur Wein. Zeus isst immer nur als Erscheinung. Zeus
ist der einzige der als Erscheinung essen kann.
Bis etwa 10. Januar - "wenn Wotan/Odin durch den Himmel donnert. Die rauhen Nächte. Man
glaubte, dass Wotan/Odin zusammen mit Frau Holle, auch Perchta genannt,
mit den Toten zur Wilden Jagd aufbrach. Nach altem Volksglauben war
während der Rauhnächte das Geisterreich offen und die Seelen der
Verstorbenen und die Geister hatten Ausgang.
Man glaubte, dass
sich
Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten in Werwölfe
verwandeln würden und so Vieh und Mensch bedrohten. Dagegen setzte man
den Lärm der Silvesternacht, um diese Unholde fernzuhalten und legte für
Wotans/Odins Pferde Heubüschel vor die Tür, um sie friedlich zu
stimmen. Im Haus durfte keine Wäsche aufgehängt werden, weil dies das
wilde Heer anziehen würde und die Horde sich dort in den Leinen
verfangen könnte." (Maggi M.)
Sophie Charlotte - Sie verachtete den weiblichen Putz und begab sich auf eine männliche Weise, denen höhern Wissenschaften zu dienen. Die Begierde, viel zu wissen, hat ihr Flügel angelegt und die Hoheit der Gedanken hat sie über die Sonne, ja, über die Welt geführet, bis sie etwas, das höher und vortrefflicher als die Welt ist, gefunden hat ...
(Strophe aus einem Hymnus auf Sophie Charlotte, den das Theatrum Europaeum als Anhang zum Bericht des Leichenbegängnis veröffentlichte)
Die Geschichte der Prinzessin Feodora - "Am 3. Juli 1874 erblickte Feodora auf Schloß Primkenau in Niederschlesien das Licht der Welt. Ihre vier Geschwister waren deutlich älter als sie und nach dem frühen Tod ihres Vaters wuchs sie allein bei ihrer Mutter auf. Allerdings kümmerte sich ihre älteste Scvhwester Auguste Victoria, die sich mit dem Prinzen Wilhelm von Preußen, dem späteren deutschen Kaiser verlobt hatte, sehr um ihre jüngste Schwester.
Ihr Mentor, der große Kunstkenner Max Lehrs sagte über sie: "Sie war keine Prinzessin im gewöhnlichen Sinn des Wortes. Sie war eine Prinzessin des Geistes und was noch mehr sagen will: des Herzens. Eine volle Persönlichkeit, die, wenn es der Vorsehung gefallen haben würde, sie an den rechten Platz zu stellen, viel Gutes hätte wirken können und vielen Bedürftigen von ihrem Reichtum hätte geben können."
Als Prinzessin Feodora mit der Worpsweder Künstlerkolonie bekannt wurde, entdeckte sie die Malerei für sich. Mit einem feinen Farbensinn brachte sie mehr als dreihundert Bilder und Skizzen zu Papier. Später begann sie auch zu schreiben. Als schleswig-holsteinische Prinzessin identifizierte sie sich sehr mit
dem Land und den Menschen, die sie zu den "Helden" ihrer Gedichte und
Romane machte. Für ihre Werke wählte sie ein Pseudonym. Denn keineswegs wollte sie,
dass sie nur deswegen beachtet würde, weil sie eine Prinzessin war. Ganz im Gegenteil wollte sie ihren Erfolg mit den Glückloseren teilen und spendete großzügig an Bedürftige.
Iim Spätsommer 1910 entwickelte der Zuckerfabrikant
Hermann Meyer aus dem brandenburgischen Tangermünde eine neue, sehr elegante
Chokoladenrezeptur. Er trat an die damalige Kaiserin Auguste Victoria heran und
bat sie, seine Chokolade nach ihrer Schwester, der Prinzessin Feodora benennen
zu dürfen. Sie stimmte zu und bat darum, dass die persönliche Unterschrift der
Prinzessin Feodora als Markenzeichen eingesetzt werden solle. So geschah es und
schon wenige Monate später verkaufte die Kaiserin höchstpersönlich die
FEODORA-Chokolade auf einem
Wohltätigkeitsmarkt. Als die Schokoladenfabrik nach dem zweiten Weltkrieg
Tangermünde verlassen musste, fand sie eine neue Heimat in Bremen, wo seitdem
die feinen Chokoladen und Pralinés hergestellt werden."
Königin Lena - Auch mal spontan sein dürfen? Kommentar: Spontan
sein dürfen ist eine Verblendung. Spontanität nimmt rechte Beziehung mittels
Administration zur Kenntnis. Hier und Jetzt sein und gründliche Pflege der
Beziehung und der internen Verhältnisse sind unabdingbar, um Spontan sein zu
können. Spontanität ist schwieriger als Leidenschaftslosigkeit zu erringen. Lena
ist erst Spontanität und dann Leidenschaftslosigkeit. In Lena scheinen
wir wieder eine Königin in der deutschen Öffentlichkeit zu haben. (Verfasser bekannt)
Die blaue Feder - Eine Legende
aus der Wüste erzählt die Geschichte eines Mannes, der in eine andere Oase
ziehen wollte. Er begann sein Kamel zu beladen. Er belud es mit
Teppichen, seinen Küchengerätschaften, seinen Truhen mit Kleidern -
und das Tier ließ es zu. Als sie aufbrachen, fiel dem Mann
eine schöne blaue Feder ein, die ihm sein Vater geschenkt hatte. Er
holte sie und legte sie auf den Rücken des Kamels. Da brach das Tier
zusammen und starb. "Mein Kamel bricht unter einer Feder zusammen",
mag er gedacht haben. Manchmal denken wir dasselbe von unserem Nächsten,
ohne zu begreifen,daß unser kleiner Scherz vielleicht der Tropfen
gewesen ist, der das Fass des Leidens zum Überlaufen brachte. (by
Paulo Coelho - danke Inge)
Zwei Gesetze
"Ihr befindet
euch ganz oben auf einem Turm und haltet einen Kieselstein in der Hand.
Ihr könnt diesen Stein in der Hand behalten oder ihn fallen lassen.
Lasst ihr ihn fallen, entzieht er sich alsbald eurer Kontrolle, weil
sofort zwei physikalische Gesetze in Kraft treten: das der Schwerkraft
und das der Fallbeschleunigung. Ja, der Stein fällt nicht nur, sondern
im Lauf seines Falles erhöht sich auch die Geschwindigkeit.
Übertragen
wir das Gesetz der Beschleunigung auf die psychische Ebene. Jeder
Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung ist wie ein Kieselstein, den ihr in
den Ozean der Energien fallen lasst; und die Bewegung lässt sich nicht
mehr rückgängig machen, ihr könnt ihn weder anhalten noch verlangsamen,
im Gegenteil, er wird immer schneller. Das erklärt, warum ihr
schicksalhaft auf einem immer gefährlicher werdenden Weg mitgerissen
werdet, wenn ihr euch zu schlechten Gedanken und schlechten Gefühlen
oder zu verwerflichen Taten hinreißen lasst.
Da die Gesetze als
solche jedoch neutral sind, funktionieren sie für das Gute ebenso wie
für das Böse. Fasst ihr also heute einen richtigen Entschluss, dann
gehorcht auch er den beiden Gesetzen, dem der Schwerkraft und dem der
Fallbeschleunigung. Ihr entscheidet euch zum Beispiel dafür, nicht mehr
in Zorn zu geraten beim kleinsten Verdruss. Das ist so, als würdet ihr
einen Kieselstein fallen lassen. Zunächst fällt er nicht sehr schnell
und ihr habt nicht das Gefühl, große Fortschritte zu machen; nach
einiger Zeit jedoch wird es euch immer leichter fallen, euch zu
beherrschen." (by O.M. Aivahnhov)
Gottes Schöpfung verherrlichen - Empfehlung: den Rhythmus pflegen - denken und einen kurzen Spaziergang
machen, nicht um Manila zu sehen im landläufigen Sinne, sondern die Dinge
in Manila sehen, damit sie gesehen werden. Gottes Schöpfung verherrlichen -
das bringt die in Manila auch weiter. Schluss-Satz: Der Manila Rhythmus
aus dem Westen.
Aufsteigende Kräfte - bislang hatte man sich immer was rausgenommen aus den aufsteigenden Kräften. Jetzt ist alles überpolarisiert, da oben ist ein großer Aufbau entstanden und der Wille unten wird unterdrückt. Das System bricht zusammen und ordnet uns nun was zu. Es ist jetzt quasi ein größeres System. Im gewissen Rahmen haben wir es mit "Zufall" zu tun. Erleuchtung vom System, das Zuordnungen macht. Der Schluss-Satz: Descartes hat Kant vorbereitet.
Kohlehydrate - bei Weißmehl und weißem Zucker schießen die Kohlehydrate schnell ins Blut und die Bauchspeicheldrüse arbeitet wie verrückt, um den Blutzucker wieder abzubauen. Beim Apfel oder Vollkorn geht das gemächlich und die Bauchspeicheldrüse erschrickt nicht so. Neulich hatte ich festgestellt, dass ich ein Roggenvollkornknäckebrot esse. Und mein Müsli? Da tun sich ja Welten auf: Vollkorn-Haferflocken, Vollkorn-Roggenflocken, Vollkorn-Weizenflocken. Hmmm ... kann man den Weizen akzeptieren, wenn er Vollkorn ist? Zusätzlich füge ich noch Dinkelflocken hinzu. Und weiter: Rosinen, geröstete Haselnusskerne, Kokosraspeln, Sonnenblumenkerne, Cornflakes (aus Mais, Zucker, Salz, Gerstenmalzextrakt), Mandeln und zerkleinerte Erdnusskerne. Und das alles preisgünstig von der Marke "ja".
° Ein Leben ohne Schokolade ist zwar möglich, aber sinnlos.
° Eine gute Bindung braucht keinen Knoten. (by Lao Tse)
° Der Wille zum Sieg ist immer für uns da. Haltet durch, Ihr Lieben.
° Am leichtesten trifft man Leute, denen man aus dem Weg gehen will.
° das Positive im Negativen sehen (der Advokat des Teufels sieht
das Negative im Positiven).
° einen Text verstehen heißt, die Vibrationen im Herzen
hervorzurufen, die dem Schreiber vorschwebte - dann ist es angekommen. Es
bedeutet nicht, etwas in Sprache kleiden zu können. Nur das Ego kann
begreifen.
Kindheit in Ostpreußen - bin auf ein dramatisches Kapitel in einem Buch aufmerksam gemacht worden: Ein nicht ortsansässiger Fahrer mit fünf Kindern im Auto stieß plötzlich einen Schrei aus. Das Auto war in einen zehn Meter tief ausgebaggerten Fluss gestürzt. Der Fahrer wurde vom Strudel nach hinten gerissen. "Ertrinken ist ein rascher Tod?"
Die Erzählerin hatte längst keine Luft mehr, sondern schluckte fortwährend Wasser. Es gab einen Spalt zwischen Karosserie und Verdeck. Sie schob sich hindurch und wurde nach oben gerissen. Oben angekommen hörte sie ihren Namen rufen. All ihre Kraft war verbraucht. Ohne den Anruf ihres Bruders wäre sie sofort wieder untergegangen. Aber so riß sie sich zusammen und paddelte wie ein Hund zur Kaimauer. Ein Mantel wurde ihr von oben hingehalten, an dem sie sich festklammerte und hochgezogen wurde. Uff!
Gegen Ende des Buches schreibt sie über den Verlust der Heimat. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis sie das für sich selbst akzeptieren konnte. Sie hatte vorher für den Gewaltverzicht gestimmt, aber nicht für den Territorialverzicht. Beides zusammen konnte nicht gehen und so wählte sie das schmerzliche Opfer, auf beides zu verzichten, indem sie bei beidem für ein Ja stimmte. Sie - Marion Gräfin Dönhoff - schreibt:
"Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben ohne zu besitzen."
Die Sonne
Wahre Macht besteht nicht darin,
die Leute herumzukommandieren; zu schlagen, zu bestrafen oder sie
umzubringen, sondern darin, sie so zu erwärmen, dass sie nicht mehr
widerstehen können und sich ausziehen. Nur die Sonne besitzt diese
Macht. Sie beginnt ihn zu erwärmen und dort, wo weder Regen noch
Wind noch Unwetter noch Schnee Erfolg hatten, dort triumphiert die
Sonne: Der Mensch zieht sich aus. Das bedeutet: Wenn ihr wollt, dass die
Menschen ihre Schwächen, ihr Elend, ihre Bosheiten ablegen, müsst ihr
sie mit eurer Liebe erwärmen. Es gibt kein anderes Mittel. (O.M.
Aivanhov)
Die Brückentage
immer der dritte Samstag im Monat
Januar - Nur mal so und Gott zum
Gruß. Fertig werden ohne Anstrengung. Sich Mühe geben? Gefährdung
vermeiden. Liebe statt Angst. Die Zauberformel. Lange nicht erwähnt.
Manches läuft schon auf Automatik. Im Westen nichts Neues? Der Osten ist
weit weg. Transformatorenhäuschen. Schrankenwärter haben ausgedient.
Bahnübergänge dem Schicksal überlassen. Alles in Gottes Hand legen? Heut
nehmen wir die Sänfte. Transportmittel der etwas anderen Art. Immer gut
zu Fuß. Oder Fahrrad-Rikschas. Touristen wollen was sehen.
Bootsfahrten, Busreisen, Stadtrundflüge. Viel Vergnügen.
Dezember - Sanftmut
verteilen. Auf den Wellen reiten. Im Gebälk sich verstecken. Bewohner
unterm Dache. Die Eule wohnt im Spitzdach. Vertraute Geräusche. Lautlose
Heulbojen. Leuchtfeuer anzünden. Flammende Käthchen. Die Pflanzenkunde.
In der Schule gelernt. Und nie mehr vergessen. Prägende
Lebensabschnitte. Sehen kann man das erst später. Die Jahre zählen.
Unendlich viele Möglichkeiten. Schnapp sie dir.
November - Stehengeblieben. Stillgestanden. Da ist so viel mit verbunden. Alte Kriegsgeschichten. Tiefe Wunden. Das Menschenmögliche tun. Fragen stellen. Das Ganze wirken lassen. Warten, bis die Antworten zukommen. So einfach ist das? So einfach ist das.
Oktober - Flausen im
Kopf. Holterdipolter. Um drei Ecken denken. Das Denken soll man den
Pferden überlassen? Die Größe des Kopfes. Das Ausmaß der positiven
Gedanken. Die Wirkung der Sonne. Asphalt zum schmelzen bringen. Ein
Asphaltcowboy. Die Pferdestärken erhöhen. So stark wie Herkules sein.
Trommelfeuer in der Nacht. Bewegungen am Sternenhimmel. Sternschnuppen
sausen durchs All. Haltet euch fest. Das Morgen erreichen wir, wenn wir
im Heute sind. Wir haben immer Jetzt. Sekundenzeiger im Dauerlauf.
Sämtliche Hürden nehmen. Und das Lachen nicht vergessen. September - In alle
Himmelsrichtungen. Vom Winde verweht. Sturm- und Drangzeit. Helfende
Hände wohin man schaut. Das bunte Treiben auf Jahrmärkten und
Gesellschaften. Vielversprechende Äußerlichkeiten. Zu seinem Wort
stehen. Die Frist einhalten. Terminverschiebungen nur im äußersten
Notfall. Den Mond mit einbeziehen. Sterngucker. Laternelaufen.
Spielmannszüge. Geschmückte Schaufenster. Herbstdeko ist die schönste.
Der Herr sei uns gnädig. Den Engeln ein Wohlgefallen. Die Pflicht ruft.
Stets zu Diensten. August - Rundum glücklich. Alles im Lot. Die
Türschlösser sind geölt, der Fußboden glänzt, es läuft wie am
Schnürchen. Halbe Sachen machen? Nein. Gern zur Schule gehn. Und im
Handumdrehn, öffnen sich Tür und Tor. Festes Schuhwerk. Gründliches
Durchdenken. Mit Sieben-Meilen-Stiefeln bis ans Ende der Welt. Fürchten
muss sich niemand. Es ist zu schaffen, wenn du nur willst. Das Begehren
in Willen umwandeln. Wider erwarten ist die Startbahn freigegeben. Zum
Höhenflug ansetzen? Die Hochkultur ist gemeint. Missverständnisse
bereinigen. Willkommen an Bord. Unser Flugpersonal ist für Sie da. Juli - Zur Mandelblüte. Zur
Kirschblüte. Irgendwas blüht immer. Geldscheine als Blüten? Die Münzen
pflegen, damit der Geldschein kein Schein ist. In den Trichter kippen.
Flüstertüten. Harmlose Grenzgänger. Sprachschwierigkeiten. Mit Händen
und Füßen. Die Zeichensprache. Ein Schweigegelübde ablegen. Es hat alles
zwei Seiten. Rede und Antwort stehen ist nicht mehr. Verstehende
Blicke. Verständnis zeigen. Erleichterung macht sich breit. Und eine
dicke Umarmung. Juni - Oh, holde Seligkeit.
Es ist geschafft. Ein Treffen planen und ein Treffen ausführen sind
zweierlei. Aufgeregt sein. Sich wegwünschen. Sturzbachartige Regenfälle.
Im Wechsel mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Wer hat da den
Kanal verdreht? Leitungsbündel entwirren. Die passendenen Anschlüsse
finden. Immergrüne Pflanzen. Steingewächse sind genügsam. Orchideen
holen sich, was sie brauchen. Flüssigkeit aus der Luft gegriffen. Ihre
Blüten zählen zu den Weltwundern. Farbenprächtig. Durchnumeriert.
Instinktives Verhalten. Intuitiv alles richtig gemacht. Den Himmeln sei
Dank. Mai - düstere Vorahnungen und
ein freudiges Erwachen. Bei sich bleiben. Das Leben Revue passieren
lassen. So viele peinliche Zwischenstationen. Wird das denn nie
aufhören? Jeden Tag auf`s neue gerät man wieder in die unmöglichsten
Situationen. Nicht persönlich nehmen? Das ist der Wassermann? Das ist
der 7. Strahl? Danke. Bin restlos bedient. Auf Jahre hinaus ... weiß
nicht, ob ich den ganzen Kram je überwinden kann. Wir bleiben in der
Schmollecke, was sonst? Wir sind noch lange nicht fertig mit grummeln!
(in der Samstagnacht geschrieben, musste mal sein) April - Heißluftballon.
Viel heiße Luft. Der Durchbruch ist geschafft. Mit wenig Worten viel
sagen. Ein Dauerredner. Die geduldigen Zuhörer. Willst du mit mir gehen?
Bis ans Ende der Welt. Heiße Lotto-Tipps. Die Zahlen drauf haben. Der
gemeinsame Nenner. Bruchstriche. Multiplizieren in unendlicher Folge.
Mal muss aber Schluss sein. Den Ausgang finden. Der Störenfried. Höflich
bitten. Einsichtig sein. Der Klügere gibt nach. Auf frischer Tat
ertappt. Alles weglächeln. Diese gute Laune ist ja ansteckend. März - Heute so, morgen so. Die heilige Achterbahn. Sich
verkriechen? Dem Geschehen Raum geben. Eröffnungsfeier. Geladene Gäste.
Ungebetene Gäste. Sich reinschmuggeln. Im Gedränge fällt das gar nicht
auf. Über den roten Teppich gehen. Vom Ruhm geblendet? Nein, vom
Blitzlichtgewitter. Die Termine der Fotografen. Zum Stelldichein gehen.
Den Faden verloren? Erlauben, dass er zurückkehrt. Heiße Quellen.
Heilwasser trinken. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Auferstehen und untergehen. Wegdriften? Die bequeme Variante. Februar - Leise Klänge.
Weiche Töne. Schrille Farben. Herausragende Leistungen. Hervorragende
Ergebnisse. Neue Mitglieder gewinnen. Alles selbst erschaffen. Ein
Jahrhundertsommer. Und der kälteste Winter seit langem. Der
entscheidende Augenblick. Das ist der Frühlingsanfang. Alles beginnt zu
grünen. Gartenarbeit. Jeden Tag ein bißchen länger. Und nach einem
Sturm? Fangen wir von vorne an. So ist das nun mal. Papierdrachen
fliegen lassen. Die Modellschiffe werden ferngesteuert. Hobbybastler. Im
Keller Musik machen. Mit Freunden zum Proben treffen. Irgendwann mal
ganz groß rauskommen? Träume verwirklichen? Bloß nichts überstürzen.
Dann ist die Enttäuschung vorprogrammiert.
(inspiriert durch die Brücke zur Freiheit - by Lhatara)
Die starken energetischen Entwicklungen in den einzelnen Brückengruppen
weltweit führten nach dem Übertritt des Mediums in den 60er Jahren zu
Spaltungen und Trennungen mit großen, teilweise massiven Veränderungen
gegenüber den Originallehren. Lediglich ein sehr kleiner Kreis innerhalb
der Berliner Brückenschülerschaft blieb den Original-Kernlehren der BZF
treu und lebt sie konsequent. Diesem Kreis wurde die weitere
Original-Brückenarbeit übertragen. Seit 1952 ist die
Original-Brückenlehre der BZF ohne Unterbrechung aktiv, hat die volle
Verantwortung über die Weitergabe der Brückenlehren übernommen. 1988 bis
1990 wurden die vorhandenen Originallehren zur Vereinfachung des
Selbststudiums für Brückenschüler neu gegliedert." ( aus dem Archiv eines KGS-Berlin-Heftes)
"Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich aus der "Geheimlehre" von
H.P. Blavatsky über die Weisheits-lehren der Welt (Theosophie)
verschiedene Gruppen. Auch eine, die von Frau Dr. Besant und von Herrn
Dr. Hartmann begründet und geleitet wurde. Diese Aktivitäten führten
etwa 1930 zur Gründung der I AM Activity von Mr. Ballard in den USA. 1952
schließlich wurde durch die Weisheit der Hierarchie, die Geistige
Führung der Erde, die Brücke zur Freiheit (BZF), durch das glasklare,
hochschwingende Medium Geraldine Innocente mit Gruppen in der -Schweiz
und Deutschland ins Leben gerufen.
Ein dummes Schaf? - Schafe haben ein erstaunlich gutes Gedächtnis für die Gesichter ihrer Artgenossen. Bisher dachte man, nur Menschen und Affen verfügten über ein spezielles Zentrum im Gehirn, das die Wiedererkennung möglich macht. Aber auch ein Schaf erkennt seinesgleichen: in einer Herde vermag sich ein Schaf an bis zu fünfzig Gesichter seiner Artgenossen zu erinnern. Sogar Menschen kann es nach ihren Gesichtern in fremd und in bekannt unterteilen und es behält diese Informationen erstaunlich lange im Gedächtnis.
Seneca - "Du beklagst dich, du seiest an einen undankbaren Menschen geraten. Aber Vorsicht richtet hier nichts aus, sie kann dich nur knauserig machen. Wenn du auf diesem Gebiet kein Risiko übernehmen willst, darfst du keine Wohltaten tun. Dann bleiben gute Taten ungetan, weil du fürchtest, sie könnten bei dem anderen nicht recht angebracht sein. Lieber aber sollen sie unerwidert als ungetan sein. Auch nach einer schlechten Ernte muss der Bauer wieder Saatkörner ausstreuen."
Ein Blizzard - "Wir waren vollständig eingeschneit auf dem Flughafen von O`Hare und saßen zwei ganze Tage und Nächte fest. Unsere Maschine hatte als letzte die Landeerlaubnis bekommen. Und dann erfuhren wir, dass es nicht nur keine Anschlussflüge mehr gab, sondern dass wir auch den Flughafen nicht verlassen konnten, weil draußen ein Blizzard tobte. Wir saßen im Flughafen fest. Aber man sagte uns, wir brauchten für das Essen nichts zu bezahlen. Und die Bars waren geöffnet. Es war wie im Paradies! Aber es gab trotzdem Leute, die die Stewardessen anschrien: 'Sorgen Sie dafür, dass ich weiterfliegen kann! Ich muss dringend nach Cincinnati!' -
Ganz anders verhielt sich eine bewundernswerte Frau. Sie ging zu allen Müttern, die mit ihren Kindern reisten und sagte: 'Überlassen Sie mir ihre Kinder. Ich wollte schon immer Kindergärtnerin werden und jetzt werde ich hier einen Kindergarten einrichten. Ich werde den Kindern Geschichten erzählen und während dieser Zeit können Sie sich etwas zu essen und zu trinken besorgen.' Sie hatte eine Entscheidung getroffen: 'Ich sehe, in welcher Lage du bist und ich will dir helfen, weil es mir Freude macht, dir zu helfen." (by Leo Buscaglia)
Paul Dahlke
° man kann alle Krankheiten, die durch einen ungezügelten Appetit entstanden sind, Taktlosigkeiten nennen in dem Sinne, dass sie den Ernährungsvorgang aus seinem stato-dynamischen Takt bringen, der letzten Endes in seiner Gesamtheit das ist, was man Gesundheit nennt, und was der Einzelne als Gesundheit fühlt. Von einem in seinem Funktionieren gut ausbalancierten, nicht aus dem Takt gebrachten Magen-Darmkanal hängt die rechte Statik des ganzen Organismus und von ihr wieder die rechte Dynamik ab.
° der Sündenfall beim Ich setzt ein mit jener Gleichgewichtsstörung des Magen-Darmkanals, die aus einem ungezügelten Appetit stammt, einem Appetit, der über das hinaus geht, was zum Ersatz des Ausgeschiedenen nötig ist, und der nicht aus physiologischen Notwendigkeiten, sondern aus sich selber heraus seinen Anreiz nimmt. Die Gier des Essens ist der Ursprung vieler Krankheiten.
° je nach dem eingenommenen Standpunkt kann man Sterben ebenso gut Geborenwerden nennen, in derselben Weise, wie man eine Pforte je nach dem Standpunkt Eingang oder Ausgang nennen kann.
° erster und wichtigster Satz über Diätetik: Lebe mäßig der Quantität nach, so wird dir ein etwaiger Fehler in der Qualität nicht immer etwas anhaben. Entscheidend ist die Quantität. Man kann bei Trockenbrot oder Grünfutter ein Fresser sein mit allen üblen Folgen des Übermaßes. - Zweiter Grundsatz: Halte dich möglichst an lebendige Nahrung! Was du vernünftigerweise roh essen kannst, das töte nicht durch Kochen. Mach aber kein Prinzip aus der Rohkost! - Dritter Grundsatz: Meide Koch- und Konditorkünste jeglicher Art. Iss deine Nahrung einfach und so, dass du jederzeit dein eigener Koch sein kannst. - Vierter Grundsatz: Meide Einseitigkeit, sondern wechsle innerhalb des nach den obigen drei Grundsätzen dir Gestatteten, so gut es angeht. Fünfter Grundsatz: Iss langsam, mit Bedacht. Viel kommt darauf an, den Moment nicht zu übergehen, in dem der Magen sein Sättigungszeichen gibt. Wem die Zeit fehlt, der esse lieber weniger.
Die Welt in Ordnung bringen
"Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte. Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. - Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt." (Autor unbekannt)
PLING!
° Der Christus hat die Welt erlöst und jeder einzelne muß dies für sich noch einmal nachvollziehen. (Alexa Kriele)
° Was ist 11:11? Eine Art "Schüsselzeichen", das auf der Zell und DNS-Ebene geistige Wirkungen zünden und hervorrufen soll. Oder auch eine Brücke, die die Evolutionsspiralen der Einheit mit der Evolutionsspriale der Getrenntheit verbindet. Die Überschneidungszone ist das eigentliche 11:11. Eine Art Lichtschalter, der in den Zellen und Atomen das Licht anmacht.
° Einen einzigen Menschen zu unterstützen, ist ein unendlich größeres Verdienst, als aufmerksam den Problemen von Erde und Himmel, Geistern und Dämonen zu folgen, mit denen sich gewöhnliche Menschen abgeben. (Indien)
° Wählet und behaltet das Beste für euch und verurteilt nicht den Rest, den ihr nicht versteht.
° Es sprach der Bach zum Berg:
du musst mich nehmen, wie ich bin und riss ihm ein Stück aus der Flanke. Der
Berg schwieg. Und als er endlich einstürzte, versiegte der Bach. (Karl Lubomirski)
° könnten wir die geheimen Biographien unserer Feinde lesen, würden wir im Leben eines jeden genügend Kummer und Leiden finden, um alle Feindseligkeit außer Kraft zu setzen. (Longfellow)
Die Kekstüte
Eine Frau kauft sich eine Tüte
Kekse, um sich die Wartezeit auf das Flugzeug zu verkürzen. Als sie die
Tüte öffnet, um sich einen Keks rauszunehmen, greift der Mann neben ihr
auch in die Tüte. Sie sagt nichts und so essen sie abwechselnd immer
einen Keks. Den letzten Keks bricht der Mann durch und gibt ihr die
Hälfte. Im Flugzeug öffnet sie ihre Tasche und entdeckt ihre gekaufte
Kekstüte. Sie hatten die ganze Zeit aus der Kekstüte des Mannes
gegessen. (sinngemäße Wiedergabe aus einem älteren KGS-Heft)
Rezeptvorschlag für ein ganzes Jahr - Man nehme zwölf Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden Monat in 30 und 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und mit einer guten, erquickenden Tasse Tee ... Idee von Goethe`s Mutter.
Die Schneeflocke - Das Gewicht von Nichts oder Du bist wichtig - Sag, wie schwer ist eine Schneeflocke, fragte ein Sperling eine wilde Taube. Nicht mehr als nichts, war die Antwort. Dann, meinte der Sperling, muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen: Ich saß auf dem Ast einer Tanne, nahe dem Stamm, als es zu schneien anfing. Nicht sehr, nicht wie in einem Sturm. Nein, so wie in einem Traum, ohne Spur von Heftigkeit. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Zweigen und den Nadeln meines Zweiges festsetzten. Ihre Zahl war genau 3 741 952. Als die nächste Schneeflocke auf den Ast fiel - nicht mehr als nichts, wie du sagst - brach der Ast ab. - Nachdem er dies gesagt hatte, flog der Sperling davon. - Die Taube, die seit Noahs Zeiten als Autorität auf diesem Gebiet gilt, dachte eine Weile über diese Geschichte nach und sagte schliesslich zu sich selbst : vielleicht fehlt nur noch die Stimme – der Wunsch - eines einzigen Menschen, dass es Friede wird auf unserer Welt. Könnte es sein, dass Deine Stimme – Dein Wunsch – Dein Gedanke - die entscheidende Schneeflocke ist? (Quelle unbekannt)
Kirchgang - Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens. Nur von Gottes Gebot und Deinem Glauben getragen. Und die Freiheit wird Deinen Geist jauchzend empfangen. (by Dietrich Bonhoeffer)
Weltlauf - Hat man viel, so wird man bald noch viel mehr dazu bekommen. Wer nur wenig hat, dem wird auch das wenige genommen. Wenn du aber gar nichts hast, ach so lasse dich begraben - denn ein Recht zum Leben, Lump, haben nur, die etwas haben. (by Heinrich Heine)
Stärke im Geist - "Wenn man versucht, sich immer wieder bewusst zu machen, dass man selbst Glück will und Leiden vermeiden möchte und dass der andere genauso denkt, dass die gleiche Sehnsucht danach, Glück zu erreichen und kein Leid erheben zu müssen, die grundlegenden Motivationen in seinem Leben sind, dann kommt eine Stärke im Geist auf, mit der man all die Probleme, die im Umgang mit anderen entstehen, geduldig hinnehmen kann." (Geshe Thubten Ngawang)
Hasse die Sünde aber liebe den
Sünder! Es ist verkündet und versiegelt. Die Methode, wie man seine Feinde
besiegt steht im Neuen Testament: Liebet eure Feinde! Das ist kein
schwächliches Gebot, sondern die Methode des Lichtkriegers der siegt, indem er seine Feinde liebt. Der, der seine Feinde mehr liebt, dem gibt Gott den Sieg. Immer! Es ist
verkündet und versiegelt. Der Sieg der Liebe ist, dass die Sünde vom Sünder
getrennt wird und der Mensch in seiner Menschlichkeit freigesetzt wird. (Anno 2003 by Onkel Sim)
Vom Schreiben
Der Meister sagt: schreib. Sei es einen Brief oder ein
Tagebuch oder Notizen, während du telefonierst, aber schreib. Schreiben nähert
uns Gott und unserem Nächsten. Wenn du deine Rolle in der Welt besser verstehen
willst, dann schreib. Versuche, deine Seele ins Schreiben zu legen, auch, wenn
niemand es liest, oder, was schlimmer ist, jemand es liest, obwohl du es nicht
wolltest. Der einfache Akt des Schreibens hilft uns, die Gedanken zu ordnen und klar zu
sehen, was uns umgibt. Ein Stück Papier und ein Kugelschreiber können Wunder
bewirken - Schmerzen heilen, Träume in Erfüllung gehen lassen, verlorene
Hoffnung wieder bringen ...
(by Paulo
Coelho)
Klappe die Wievielte ?
° Älter werden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man. (Ingrid Bergmann)
° Du forderst Glauben, du forderst Vertrauen, du forderst Liebe? Mach`s anders: sei glaubwürdig, sei vertrauenswürdig, sei liebenswert. Säe und du wirst ernten. (Theodor Weissenborn)
° Empfangen durch Verleugnung ist keine Heldenthat. (Vywamus)
° Die wichtigste Stunde ist die Gegenwart, der bedeutendste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht und das wichtigste Werk ist die Liebe. (Meister Eckehart)
° Mensch, was du liebst, in das wirst du verwandelt werden. Gott wirst du, liebst du Gott und Erde, liebst du Erden. (Angelus Silesius)
° Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht richtig nutzen. (Seneca)
° Reichtum - bei dem Weisen ist der Reichtum ein Diener, bei dem Toren spielt er den Herrn. (Seneca)
° Die einzige Möglichkeit einen Freund zu finden, ist selbst einer zu sein. (Ralph Waldo Emerson)
° Eine glückliche Mutter ist für die Kinder segensreicher als hundert Lehrbücher über die Erziehung. (Heinrich Pestalozzi)
AUS EINER BOTSCHAFT
"Information ist ganz einfach Information, man kann damit tun was man will, das wichtigste daran ist, wie ihr euch fühlt, wenn ihr diese Information intus habt, entweder seid ihr in Resonanz damit oder nicht.
Es ist so einfach und simpel, dass es heisst, wenn ihr nicht in Resonanz damit seid, dann bedeutet das nicht automatisch, dass ihr eine Lizenz dafür habt, Streitigkeiten über das gesagte ins Leben zu rufen.
Die Wahrheit braucht niemals Verteidigung, sie beweist sich stets selbst, und wenn eure Wahrheit im Einklang mit dem ist, was man als Grössere Wahrheit bezeichnet, dann wird sie sich euch offenbaren." (by Kuthumi)
Der Mensch muß auf gewisse Seelenvorgänge Aufmerksamkeit und Sorgfalt verwenden, die er gewöhnlich sorglos und unaufmerksam ausführt. Es gibt acht solche Vorgänge. Es ist natürlich am besten, auf einmal nur eine Übung vorzunehmen, zum Beispiel während acht oder vierzehn Tagen, dann die zweite usw., dann wieder von vorne anfangen. Übung acht kann indessen am besten täglich gemacht werden. Man erreicht dann nach und nach richtige Selbsterkenntnis und sieht auch, welche Fortschritte man gemacht hat. Später kann dann vielleicht - mit Samstag beginnend - täglich eine Übung vorgenommen werden neben der achten, zirka fünf Minuten dauernden, so daß dann jeweils auf denselben Tag die nämliche Übung fällt. Also Samstags die Gedankenübung, Sonntags die Entschlüsse, Montags das Reden, Dienstags das Handeln, Mittwochs die Taten usw.
SAMSTAG
Auf seine Vorstellungen (Gedanken) achten. Nur bedeutsame Gedanken denken. Nach und nach lernen, in seinen Gedanken das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Ewige vom Vergänglichen, die Wahrheit von der bloßen Meinung zu scheiden. Beim Zuhören der Reden der Mitmenschen versuchen, ganz still zu werden in seinem Innern und auf alle Zustimmung, namentlich alles abfällige Urteilen (Kritisieren, Ablehnen), auch in Gedanken und Gefühlen, zu verzichten. Dies ist die sogenannte «richtige Meinung».
SONNTAG
Nur aus begründeter voller Überlegung heraus selbst zu dem Unbedeutendsten sich entschließen. Alles gedankenlose Handeln, alles bedeutungslose Tun soll von der Seele ferngehalten werden. Zu allem soll man stets wohlerwogene Gründe haben. Und man soll unbedingt unterlassen, wozu kein bedeutsamer Grund drängt. Ist man von der Richtigkeit eines gefaßten Entschlusses überzeugt, so soll auch daran festgehalten werden in innerer Standhaftigkeit. Dies ist das sogenannte «richtige Urteil», das nicht von Sympathie und Antipathie abhängig gemacht wird.
MONTAG
Das Reden. Nur was Sinn und Bedeutung hat, soll von den Lippen desjenigen kommen, der eine höhere Entwickelung anstrebt. Alles Reden um des Redens willen - zum Beispiel zum Zeitvertreib - ist in diesem Sinne schädlich. Die gewöhnliche Art der Unterhaltung, wo alles bunt durcheinander geredet wird, soll vermieden werden; dabei darf man sich nicht etwa ausschließen vom Verkehr mit seinen Mitmenschen. Gerade im Verkehr soll das Reden nach und nach zur Bedeutsamkeit sich entwickeln. Man steht jedem Rede und Antwort, doch gedankenvoll, nach jeder Richtung hin überlegt. Niemals ohne Grund reden! Gerne schweigen. Man versuche, nicht zu viel und nicht zu wenig Worte zu machen. Zuerst ruhig hinhören und dann verarbeiten. Man heißt diese Übung auch: «das richtige Wort».
DIENSTAG
Die äußeren Handlungen. Diese sollen nicht störend sein für unsere Mitmenschen. Wo man durch sein Inneres (Gewissen) veranlaßt wird zu handeln, sorgfältig erwägen, wie man der Veranlassung für das Wohl des Ganzen, das dauernde Glück der Mitmenschen, das Ewige, am besten entsprechen könne. Wo man aus sich heraus handelt (aus eigener Initiative), die Wirkungen seiner Handlungsweise im voraus auf das Gründlichste erwägen. Man nennt das auch «die richtige Tat».
MITTWOCH
Die Einrichtung des Lebens. Natur- und geistgemäß leben, nicht im äußeren Tand des Lebens aufgehen. Alles vermeiden, was Unruhe und Hast ins Leben bringt. Nichts überhasten, aber auch nicht träge sein. Das Leben als ein Mittel zur Arbeit, zur Höherentwickelung betrachten und demgemäß handeln. Man spricht in dieser Beziehung auch vom «richtigen Standpunkt».
DONNERSTAG
Das menschliche Streben. Man achte darauf, nichts zu tun, was außerhalb seiner Kräfte liegt, aber auch nichts zu unterlassen, was innerhalb derselben sich befindet. Über das Alltägliche, Augenblickliche hinausblicken und sich Ziele (Ideale) stellen, die mit den höchsten Pflichten eines Menschen zusammenhängen, zum Beispiel deshalb im Sinne der angegebenen Übungen sich entwickeln wollen, um seinen Mitmenschen nachher um so mehr helfen und raten zu können, wenn vielleicht auch nicht gerade in der allernächsten Zukunft. Man kann das Gesagte auch zusammenfassen in «Alle vorangegangenen Übungen zur Gewohnheit werden lassen».
FREITAG
Das Streben, möglichst viel vom Leben zu lernen. Nichts geht an uns vorüber, das nicht Anlaß gibt, Erfahrungen zu sammeln, die nützlich sind für das Leben. Hat man etwas unrichtig oder unvollkommen getan, so wird das ein Anlaß, ähnliches später richtig oder vollkommen zu machen. Sieht man andere handeln, so beobachtet man sie zu einem ähnlichen Ziele (doch nicht mit lieblosen Blicken). Und man tut nichts, ohne auf Erlebnisse zurückzublicken, die einem eine Hilfe sein können bei seinen Entscheidungen und Verrichtungen. Man kann von jedem Menschen, auch von Kindern, viel lernen, wenn man aufpaßt. Man nennt diese Übung auch «das richtige Gedächtnis», das heißt sich erinnern an das Gelernte, an die gemachten Erfahrungen.
ZUSAMMENFASSUNG
Von Zeit zu Zeit Blicke in sein Inneres tun, wenn auch nur fünf Minuten täglich zur selben Zeit. Dabei soll man sich in sich selbst versenken, sorgsam mit sich zu Rate gehen, seine Lebensgrundsätze prüfen und bilden, seine Kenntnisse - oder auch das Gegenteil - in Gedanken durchlaufen, seine Pflichten erwägen, über den Inhalt und den wahren Zweck des Lebens nachdenken, über seine eigenen Fehler und Unvollkommenheiten ein ernstliches Mißfallen haben, mit einem Wort: das Wesentliche, das Bleibende herauszufinden trachten und sich entsprechende Ziele, zum Beispiel zu erwerbende Tugenden, ernsthaft vornehmen. (Nicht in den Fehler verfallen und denken, man hätte irgend etwas gut gemacht, sondern immer weiter streben, den höchsten Vorbildern nach.) Man nennt diese Übung auch «die richtige Beschaulichkeit».
° Bräutigam und Braut: Wer sind denn die Kinder, die deine Schleppe tragen? Wenn du ja gesagt hast, sind es unsere.
° Bismarck hat gar nicht den Menschen
in Rente geschickt. Bismarck hat den inneren Schweinhund in Rente
geschickt.
DER GEIST DER HÖFLICHKEIT - Bitte und danke sagen; die Stimme zu senken, wenn wir die Ruhe anderer stören könnten; einen Hinzukommenden in das Gespräch einzubeziehen; einen neuen Nachbarn willkommen zu heißen; zuzuhören, um zu verstehen und zu helfen; die zu respektieren, die anders sind als wir; mit Selbstbeherrschung einer Herausforderung zu begegnen.
Müll, der von jemand anderem liegengelassen wurde, zu entsorgen; gefährlichen Industrieabfall korrekt zu beseitigen; unsere Fehler einzugestehen; sich an bösartigem Klatsch nicht zu beteiligen; eine neue Kanne Kaffee im Büro zu kochen, nachdem man die letzte Tasse getrunken hat; beim Autofahren einen Richtungswechsel anzuzeigen, im Bus aufzustehen, wann immer es angebracht erscheint.
Die Person hinter uns im Flugzeug darauf aufmerksam zu machen, bevor wir unseren Sitz zurückstellen; auf der Rolltreppe auf der rechten Seite zu stehen; jemandem, der sich verirrt hat, den Weg zu zeigen; an der roten Ampel zu halten; mit Gelassenheit anderer Meinung zu sein und mit Würde Recht zu geben, wenn wir einen Streit verlieren: Alle diese verschiedenen Verhaltensweisen sind durchdrungen vom Geist der Höflichkeit. (P. M. Forni)
Das Beste von anderen zu denken, ist anständig und ein Weg, eine Quelle gesunder Unschuld in unserem Leben zu erhalten. Wenn wir uns anderen nähern und davon ausgehen, dass sie gut, ehrlich und einfühlsam sind, ermutigen wir sie, gerade so zu sein. Meine Energie und meine Begeisterung in meiner Rolle als Lehrer verdanke ich großenteils der Annahme, dass alle meine Studenten grundsätzlich gute Menschen sind, interessiert am Erwerb von Wissen und gewillt, hart zu arbeiten.
Indem ich glaube, dass sie gut sind, will auch ich für sie gut sein. Ich fühle mich herausgefordert, ebenso herausragend wie sie zu sein. Mache ich mir etwas vor, wenn ich von ihnen das Beste annehme? Manchmal vielleicht schon. Aber was wirklich zählt, ist, dass fast alle an der Vorgabe wachsen und auf der Welle meines Vertrauens reiten. Indem ich das Beste von ihnen denke, werden sie durch den Vertrauensvorschuss, den ich ihnen gewähre, geformt. Sie werden zu dem, was ich von ihnen angenommen hatte. Das ist die größte Belohnung für einen Lehrer. (by P.M. Forni)
° Nimm auf, was du als wahr empfinden kannst, das andere
lass weg.
° suche nicht vergebliche Heilung, der Menschheit schwer Geheimnis,
liegt zwischen Übereilung und Versäumnis. (by Goethe)
° Frankfurt ist eine gute Stadt: Traufhöhe 12 Meter und 2
Stockwerke. Berlin hat eine Traufhöhe von 24 Metern und 4 Stockwerken. Zumindest
sinnbildlich und das reicht wohl schon.
Schweiz - Totalschaden als Berg heißt Schweiz. Berg ohne Schaden heißt Rosa. Rosa ohne Schaden heißt Biel. Schaden als Rosa heißt Bern. Schaden als Bindung heißt Sprache. Sprache ohne Schaden heißt Liebe. Liebe ohne Schaden heißt Kreativität. Kreativität ohne Schaden heißt Dürrenmatt. Dürrenmatt ohne Schaden heißt Frisch. Frisch ohne Schaden heißt Susanne. Wattenwil ohne Schaden heißt Freiheit. Freiheit ohne Schaden heißt Engelflug. Schaden als Engelflug heißt Mephisto. Mephisto als Engelflug heißt Vywamus. Vywamus ohne Engelflug heißt Maitreya. Maitreya ohne Engelflug heißt Allgemeinheit. (by Monte Rosa)
Die Schweizer - Eigentlich wach
ich schon mit einer Überschrift im Kopf auf, aber neulich morgen war
keine Überschrift da und ich hab den Bettkantentext erstmal so
aufgeschrieben. Als ich ihn dann abtippen wollte, war sie da, die
Überschrift. Kommentar: das wäre allgemein die richtige Vorgehensweise, aber ein Schweizer würde erstmal in ein tiefes Loch fallen. Beispiel:
die Mutter legt eine etwas andere Lippenstiftfarbe auf und schon wüsste
der Schweizer nicht, wie ihm geschieht (sinngemäß). Oder eine Frau hat
etwas mehr Puder im Gesicht und 10 Schweizer Geschäftsleute verlieren
ihre Fassung. Ihr Problem? Sie nehmen alles zu präzise wahr.
Briefe by Arunachala
°Gluthitze als Wert heißt Eis. Gluthitze ohne Wert heißt Wüste. Wüste als Wert heißt Erfahrung. Eis als Wert heißt Erkenntnis. Erkenntnis ohne Eis heißt Leben.
° Fürst - Führungskraft als Arjuna heißt Fürst. Fürst als Führungskraft heißt Ästhetische Erziehung. Ästhetische Erziehung als König heißt Krischna. Krischna als Notwendigkeit heißt Maitreya. Maitreya als Deutschland heißt Bismarck. Bismarck als Deutschland heißt Selbstakzeptanz.
°Bismarck - Fassung als Ästhetische Erziehung heißt Fürst. Übereinstimmung als Zusammenhalt heißt Fürst. Wahrheit als Fürst heißt Bismarck. Fürst als Wahrheit heißt Arjuna. Bismarck als Pfad heißt Reine Vernunft. Reine Vernunft als Spirale heißt Goethe.
° Heiler - Kabbala als Selbst heißt Heiler. Selbst als Kabbala heißt Arzt. Arzt als Kabbala heißt Erscheinung. Heiler als Kabbala heißt Bedeutung. Bedeutung als Konformismus heißt Erscheinung. Bedeutung ohne Konformismus heißt Qualität. Erscheinung ohne Konformismus heißt Arzt. Qualität ohne Konformismus heißt Heiler.
°Eigenbedarf - Illusion als Bedürfnis heißt Eigenbedarf. Bedürfnis ohne Illusion heißt Selbstbedarf. Selbstbedarf als Ausdehnung heißt Selbstgerechtigkeit. Selbstbedarf als Abstraktion heißt Selbstgefälligkeit. Selbstgefälligkeit ohne Abstraktion heißt Befriedigung. Selbstgerechtigkeit ohne Ausdehnung heißt Gelassenheit.
°Schwäche als Selbstakzeptanz heißt Sentimentalität. Selbstzakzeptanz ohne Schwäche heißt Mutter. Selbstakzeptanz ohne Stärke heißt Sohn. Stärke als Selbstakzeptanz heißt Tochter. Selbstakzeptanz als Transzendenz heißt Vater. Vater als Schwäche heißt Illusion. Mutter als Illusion heißt Sentimentalität.
Formel 1- ich bin eins mit meinen Gruppenbrüdern, und alles, was ich habe, gehört ihnen. Möge die Liebe, die in meiner Seele ist, sich über sie ausgießen. Möge die Kraft, die in mir ist, sie emporheben und ihnen helfen. Mögen die Gedanken, die meine Seele schafft, sie erreichen und ermutigen.
(aus: Jüngerschaft im Neuen Zeitalter by Alice A.Bailey, Seite 283)
1. Die Liebe zur Macht.
2. Bereite die Form.
Formel 4 - Der Gesegnete stürzte sich in den Kampf. Er sah das Dasein als zwei widerstreitende Kräfte an und bekämpfte sie beide. Beschwert durch die Kriegsrüstung, stand er in der Mitte des Weges und hielt nach zwei Richtungen Ausschau. Das Getöse der Schlacht, die vielen Waffen, die zu handhaben er gelernt hatte, seine Sehnsucht, nicht zu kämpfen, die Verwirrung, dass die Parteien, die er bekämpfte, ja nur seine Brüder und er selbst waren, die Qual des Unterliegens, der Jubelruf seines Sieges, - alles dies hielt ihn nieder.
Der Gesegnete hielt inne und fragte: «Von woher kommen Sieg und Niederlage? Bin ich nicht der Gesegnete Selber? Ich will die Engel mir zu Hilfe rufen.» Der Trompetenruf erscholl: «Erhebe dich und erkämpfe den Weg; versöhne die Armeen des Herrn. Es gibt keine Schlacht. Erzwinge das Ende des Konflikts; erlasse einen Aufruf zum Frieden für alle; bilde aus zwei Armeen ein einziges Heer des Herrn; Sieg soll die Bemühungen des Gesegneten krönen, alles soll in Harmonie gebracht werden. Friede liegt hinter den streitenden Energien. Und typisch 4. Strahl ...
1. Ein Gefühl der Isolierung 2. Ein Gefühl verzweifelter Ohnmacht. 3. Eine feste Entschlossenheit. 4. Ein plötzliches Erkennen.
Heiliger Dienst widmet das persönliche Leben vollständig dem Allgemeinwohl. Qualifizierender Dienst hat ein symbolisches Privatleben und in diesem Privatleben forscht man für das Ganze und nicht zuerst für sich selbst. Rechte Beziehung bedeutet als ein möglichst selbstloser Felsen in der Brandung zu leben.
Ein "Vater" entspricht der Ebene des Heiligen Dienstes. Ein "Buddha" entspricht der Ebene des Qualifizierenden Dienstes. Ein "Boddhisattva" entspricht der Ebene der rechten Beziehung als Dienst.
Um klarzustellen, man kann nur mit der Motivation zu dienen in rechter Beziehung leben. (by Melchizedek)
Nochmal die Kabbala
Kraft als Bedeutungserfahrung heißt Jesod. Kraft als Gefühl heißt Netzach. Kraft als Illusion heißt Hod. Kraft als Verstand heißt Malkuth. Kraft als Form heißt Tiphereth. Kraft als Wirksamkeit heißt Geburah. Kraft als Vertrauen heißt Chesed. Kraft als Selbst heißt Binah.
Erkenntnis als Kraft heißt Daath. Dynamik als Kraft heißt Chockmah. Kraft als Absicht heißt Kether. Verständnis als Kraft heißt Boddhisattvaform.
(by Vywamus)
Chockmah und Binah (27. Oktober 2003 11:01)
Binah ist das Wahrnehmungsprinzip des Verständnisses. Chockmah ist das Wahrnehmungsprinzip der Weisheit.
In Binah ist Verstehen fixiert im Begreifen „integriert“. In Chockmah gibt es Verstehen/in Binah, Erfassen und Begreifen.
Binah selbst ist das Verstehen von Chockmah. Das heißt Chockmah schließt Binah vollständig in sich ein. Während Binah Chockmah getrennt von sich erkennt.
Chockmah ist Einsicht. Binah ist Erkenntnis.
Die Arkanschule ist auf Binah in Jesod ausgerichtet und nicht direkt auf Binah. Hierin liegt der „Irrtum“ der Arkanschule. Dieser Irrtum ist nicht wirklich schlimm, weil die Strukturen die Seelenverschmelzung/3te Einweihung erlauben. Jesod ist die Lebenskraft oder die Wirksamkeit einer (Tier)Art. Wobei hier die Tierart „Mensch“ heißt.
Binah ist Einsicht in die Struktur, während Binah in Jesod intellektuelle Struktur ist. Intellektualität ist KEINE mentale Polarisierung. Mentale Polarisierung ist INTENSIVE Erfahrung und ein Intuitives mentales Lenken. Mentale Polarisierung ist auf MAGNETISCHE KONTROLLE ausgerichtet. Mentale Polarisierung kann „vorgetäuscht“ werden durch Fixierung. Wobei man sich in kollektiven EVOLUTIONSstrukturen fixiert einklingt.
1930 waren die Gedanken des Tibeters sicherlich „das Neuste, das Beste, das Schärfste“. Heutzutage ist dies vollständig nicht mehr der Fall. 1930 haben die Gedanken des Tibeters Meisterschaft symbolisiert. Heute symbolisieren die Gedanken des Tibeters JÜNGERschaft (2te Einweihung), nicht mehr. Jeder Jünger muß sich sein eigenes Wissen/Verantwortung erarbeiten. (by Diamant)
Von Zick nach Zack - der Lebensbaum der Kabbala Die Sephirot mit den entsprechenden Erzengeln: wir beginnen ganz oben mit Kether und Erzengel Metatron und schwenken nach rechts zu Chockmah mit Raziel. Dann ab nach links zu Binah mit Zafkiel. So, das wäre die obere Triade. - Dann wieder nach rechts zu Chesed und Zadkiel. Links dann Geburah mit Kamael und runter zur Mitte, da wartet Tipheret mit Erzengel Michael auf uns. Die untere Triade besteht aus Netzach mit Auriel rechter Hand. Dann Hod mit Raphael linker Hand und runter, mittig liegt Jesod mit Gabriel. Geschafft! Bleibt uns nur noch Malkuth mit dem Erzengel Sandolphon.
Spirituelle Erfahrungen am Beispiel der Kabbala: Kether = Einheit mit Gott Chockmah = Die Vision Gottes von Angesicht zu Angesicht Binah = Vision der Trauer Chesed = Vision der Liebe Geburah = Vision der Macht Tiphereth = Vision der Harmonie der Dinge, die Mysterien der Kreuzigung Netzach = Vision der siegreichen Schönheit Hod = Vision des hellen Glanzes Jesod = Vision der Maschinerie des Universums Malkuth = Vision des heiligen Schutzengels
DIE ZWEI IM ENNEAGRAMM - der Helfer
Die unerlöste 2 im Enneagramm erkennt man an einer subtilen Vorliebe für Zensur. Die unerlöste 2 liebt nichts mehr als andere zu manipulieren. Die unerlöste 2 ist diejenige Mutter, die die sogenannten Kinder auch als erwachsene Menschen noch wie dreijährige Behandelt. Und eigentlich alle Menschen so zu behandeln für richtig befindet.
Schrippes ist eine äußerst unerlöste Zwei im Enneagramm. Die unerlöste Zwei manipuliert an allem herum und wer sich nicht vollständig manipulieren läßt, der wird mindestens mit Steinen beworfen und ist natürlich mindestens mit Inquistion (nicht unter vierteilen) zu belohnen.
Demut - hier sieht man, was es mit ihrer Sünde, dem Hochmut, auf sich hat und was für sie der Weg in die Demut bedeutet. Sie müssen an den ernüchternden Punkt kommen, wo sie begreifen: "Ich bin selbst gar nicht liebesfähig. Ich muß mich zurücknehmen und zulassen, daß Gott durch mich liebt." Wenn sie das lernen, werden sie sehr demütige Werkzeuge der Liebe. Aber zunächst müssen sie die eigenen Angelhaken erkennen und loslassen. Das ist eine heroische Bekehrung für eine ZWEI. Wenn eine ZWEI aufhört aufzurechnen, ist sie frei. (Serapis Bey)
DIE NEUN IM ENNEAGRAMM - der Vermittler
Adam und Eva - Die NEUN steht am "Gipfel" des Kreises und zwar deshalb, weil es sich bei der NEUN in gewisser Weise um das ursprünglichste menschliche Wesen handelt, um Adam und Eva. NEUNer sind so, wie wir alle waren, bevor wir kompliziert wurden. Das ist der Grund, weshalb so viele andere die NEUNer mögen und beneiden. Andere sehnen sich nach ihrer Einfachheit und Geradlinigkeit, obwohl es ihre Mitmenschen auf die Palme treibt und ihnen auf die Nerven geht, was sie alles nicht machen.
Überall und nirgends - NEUNern fällt es sehr schwer, ein klares Ziel zu finden und zu verfolgen. Sie sind überall und nirgends. Sie machen Elefanten zu Mücken: selbst wirklich große Sachen können sie ganz klein machen. Nichts ist wirklich wahnsinnig wichtig. Und selbst wenn objektiv ein Problem vorliegt, weigern sie sich, es zu sehen. Das ist gemeint, wenn man von ihrer "Trägheit" redet. NEUNer wissen einfach nicht, wie sie Energie bündeln können.
Keine Energieverschwendung - NEUNer sind oft überaus aktiv bei einer Reihe von Hobbys und Tätigkeiten. Aber wenn man genau hinsieht, merkt man, dass viele dieser Aktivitäten ziemlich bedeutungslos sind und dass sie in keine dieser Sachen übermäßig viel Energie stecken. NEUNer füllen die Fußballstadien Europas - auf den Zuschauerrängen. Und sie können in die Luft springen und jubeln und sich begeistern - für nichts.
Antrieb von außen - NEUNer sind besonders suchtgefährdet. In der Regel sind es eher kleinere Abhängigkeiten wie Nikotin oder Koffein. Aber sie brauchen immer irgendeine Stimulanz, die ihnen hilft, den eigenen Saft zu fühlen. Viele NEUNer fahren gern Motorrad oder Lastwagen. Es ist, als hätten sie keinen Motor in sich selbst und müßten sich deshalb einen Motor unter den Hintern klemmen. Dabei ist es nicht besonders wichtig, wohin die Fahrt eigentlich geht.
Trägheit - EINSer begeben sich auf dem kürzesten Wege von hier nach da. Eine NEUN weicht hier und da vom Weg ab, macht Umwege und Kurven, bleibt stehen, kehrt um. . . NEUNer sind nicht so sicher, daß sie da überhaupt hin wollen. Sie sind nicht sicher, ob sie überhaupt irgendwohin wollen. Deshalb können sie für andere so nervend sein. Manchmal will man sie schütteln und fragen: "Wer bist du und was willst du überhaupt?" Sie wissen nicht nur nicht, was sie wollen - es ist ihnen auch egal. Das ist unter anderem mit "Trägheit" gemeint.
Gute Freunde - Die meisten anderen mögen NEUNer. Das hängt damit zusammen, daß sie anderen Impulsen und anderen Energien folgen, wie immer die aussehen. Wenn du eine DREI bist, machen sie bei deiner "Dreierei" mit - wenn auch nicht im selben Tempo! Sie lassen sich auf das ein, was gerade gespielt wird. Deshalb sind sie "pflegeleicht" und quasi von Natur aus Freunde.
Take it easy! - Wir nennen NEUNer auch "passiv-aggressive" Menschen. EINSer wollen die Wirklichkeit reformieren. ACHTer rebellieren gegen die Wirklichkeit. Aber NEUNer sitzen einfach da und sagen: "Das ist doch alles so ein Quatsch. Es lohnt doch überhaupt nicht, sich mit dem allen abzugeben!" Wenn man eine NEUN näher kennenlernt, wird man merken, daß dieses letzlich aggressive Potential (Bauch-Energie!) immer vorhanden ist. Es ist eine Art zynisch-passive Aggressivität im Blick auf die Welt.
Mitten ins Herz - Das heißt aber auch, daß NEUNer sehr viel bewirken können, wenn sie es schaffen, ihre Energie zu bündeln. Denn sie feuern niemals direkt. Die Person als solche ist nett und friedfertig, aber man beachte ihre beiden Flügel, EINS und ACHT! In beiden Flügeln steckt ein intensives Wertempfinden und viel Emotionalität. Und so kann es manchmal passieren, dass sie mitten in einem Gespräch, das so dahinplätschert, plötzlich etwas sagen, was eine ganz große Wahrheit enthält und zutiefst überzeugt. Und weil sie so nett und vertrauenswürdig sind und weil man im Gespräch mit ihnen die Verteidigungsanlagen abgebaut hat, können NEUNer einen auf diese Weise plötzlich mitten ins Herz treffen.
Stur wie Esel - NEUNer sind unkompliziert. Sie sind sehr einfach, und ihre Absichten sind ganz klar und durchschaubar. Urplötzlich gelangen sie zu einem Punkt, wo alles glasklar ist. Dann fällen sie eine Entscheidung und zu dieser Entscheidung stehen sie, was immer es kostet. Man kann den Esel als Symboltier der NEUN nehmen. NEUNer können stur sein. Wenn sie einmal die Hinterfüße in den Boden gerammt haben, dann bleiben sie stehen, wo sie sind und sind keinen Millimeter zu bewegen.
Ohne doppelten Boden - Die Faustregel lautet: was man bei einer NEUN sieht, das kriegt man auch. Es gibt keine versteckten Absichten. Das ist ein weiterer Grund, weshalb NEUNer so beliebt sind. Denn man weiß, daß sie ihr wahres Gesicht zeigen - auch wenn nicht viel Energie da ist. Aber wenn man ihnen helfen kann, ihre Energie zu bündeln, machen sie in der Regel ein oder zwei Sachen in ihrem Leben wirklich gut. Und wahrscheinlich erwartet Gott von keinem und keiner von uns mehr als das.
DIE ACHT IM ENNEAGRAMM - der Boss
Energiebündel - ACHTer sind häufig auf den ersten Blick zu erkennen, denn sie sind überlebensgroß. Sie machen ihren Einfluß geltend und sich selbst überall bemerkbar. Sie kommen dröhnend ins Zimmer und man weiß, das sie da sind. Sie sind oft lauter und stärker als der Rest von uns. Das wissen sie auch und das gefällt ihnen. Sie holen sich ihre Energie dadurch, daß sie ihre Kraft erleben. Sie sind Energiebündel. Die Achter-Energie spiegelt sich in ihren Gesten, in ihrem Gesicht - und sie strengt andere an.
Einfach zuviel! - Wenn man eine halbe Stunde mit einer ACHT zusammen war, möchte man am liebsten abhauen. Es ist zuviel, es ist einfach zuviel! Das ist gemeint, wenn von der "Wollust" der ACHT die Rede ist. Alles, was sie tun, übertreiben sie. Und sie machen es auf eine Weise, die andere "negativ" nennen würden.
Konfrontation - Sie begegnen der Wirklichkeit konfrontativ. Für diese "konfrontative Intimität" haben andere keinen Sensus. Ihre Annäherungsversuche bestehen darin, dass sie mit dir Streit anfangen. Und andere denken, dieser Mensch kann sie nicht leiden. In Wirklichkeit versucht die ACHT, anderen auf diese Weise nahezukommen. Und sie wundert sich, warum sie sich von ihr zurückziehen. Im Innersten sind ACHTer oft sehr traurig und fragen sich: "Warum kann mich keiner leiden?" Trotzdem verändern sie ihre Spielregeln nicht. Sie versuchen immer dieselbe "Anmache".
Böse Buben - EINSer sind Musterkinder. Aber ACHTer sind die bösen Kinder. Ihr Selbstbild ist: "Ich bin schlimm!" Und es gefällt ihnen auch noch, "schlimm" zu sein! Man kann sich vorstellen, wieviel Schwierigkeiten diese Leute mit der Kirche haben, wo einem immer gesagt wird: "Sei lieb und brav und gut und fromm!" Das leuchtet einer ACHT nicht ein. Die Braven sind für ACHTer nichts als Waschlappen oder Schlappschwänze.
Auseinandersetzung - Eine ACHTer-Frau hat erzählt, sie hätte 40 Jahre gebraucht, um zu Jesus Vertrauen zu fassen. Denn so, wie Jesus ihr dargestellt wurde - als blonder, blauäugiger Softi, der süßlich auf die Kinderchen herablächelt - hat er ihr nichts gesagt. Dieser Jesus war ihrer Liebe nicht wert. ACHTer wollen jemanden, der sich engagiert mit ihnen auseinandersetzt.
Gerechtigkeit - ACHTer haben von Haus aus einen Blick für Gerechtigkeit. Sie sehen die Dummheit und Ungerechtigkeit der Welt und lieben es, ihr die Maske vom Gesicht zu reißen. Sie wollen das Unrecht niedermachen. Ohne ACHTer würde sich in der Welt nie etwas ändern. Man würde sich mit den blödsinnigsten Systemen abfinden.
Kämpfer - Man versuche nie, sich auf einen Kampf mit einer ACHT einzulassen! Wenn man die Stimme erhebt, erhebt die ACHT die Stimme noch lauter. Sie lieben den Kampf und werden sich um keinen Preis zurückziehen oder geschlagen geben.
Verstecktes Kind - Der Schlüssel zur ACHT besteht darin, dass man das kleine Mädchen oder den kleinen Jungen sieht, die in der ACHT stecken. Man sieht es nicht, aber es ist immer da. Normalerweise zeigen sie es im Laufe ihres Lebens nur zwei oder drei anderen. Wenn ACHTer sich benehmen wie die Wilden und herumbrüllen und wenn man am liebsten den Schwanz einziehen und davonlaufen will, ist zu empfehlen, einfach das kleine Mädchen anzusprechen. Gehen Sie davon aus, daß da ein kleiner Junge ist.
Die Beschützer - ACHTer versuchen unaufhörlich, die kleinen Mädchen und die kleinen Jungen dieser Welt zu beschützen, all das, was zart und verwundbar ist. In der Dritten Welt gibt es viele Missionare, die ACHTer sind. Sie sind bereit, sich auf unendliche Widerwärtigkeiten einzulassen. Sie nehmen die größten Entbehrungen auf sich und schlafen auf dem nackten Boden - nur um einem kleinen armen Menschenkind zu helfen. Ihre Liebe zu den Kleinen und Schwachen ist grenzenlos.
Leidenschaft - Wenn man allerdings versucht, sich aufzublasen und selbst den starken Max zu markieren, dann pieken sie mit der Stecknadel in deinen Luftballon. Aber wenn man wirklich schwach und verwundbar zu ihnen kommt, werden sie sich mit endloser Leidenschaft um dich kümmern. Am Ende ihres Lebens schleppen ACHTer gewöhnlich eine schwere Bürde mit sich herum, daß so viele Leute sie nicht leiden können und daß sie selbst so viele andere verletzt haben. Sie trampeln oft tatsächlich auf anderen herum und treten sie mit Füßen. Ihre Leidenschaft ist zugleich ihre Sünde und ihre Gabe. Das heißt für sie: sie müssen ihre zerstörerische Leidenschaft durchbrechen, um zu einer lebensschaffenden Leidenschaft zu gelangen.
DIE EINS - der Perfektionist
Ha! Wir haben den Advokat des Teufels zur Strecke gebracht und haben uns nun der EINS im Enneagramm zugewandt. Unser bisheriger Stresspunkt, die DREI hat sich nun zur ACHT hin entwickelt. Bäumchen wechsel dich?
Vollkommenheit - Irgendwann in ihrer Kindheit haben EINSer die Überzeugung gewonnen, daß nur Vollkommenes liebenswert ist. Man muß das Recht, geliebt zu werden, verdienen. Es ist für EINSer schwer sich vorzustellen, dass Unvollkommenes und Gebrochenes Liebe verdient. Aber genau diese Erfahrung ist es, die ihnen zum Durchbruch verhilft: bedingungslose Liebe. Das können sie nicht glauben. Man kann sehen, wie sich Paulus und Martin Luther damit rumschlagen, weil sie beide EINSer sind.
Unvollkommenheit - Die EINS ist fortwährend von der Realität enttäuscht, weil sie immer hofft: jetzt kommt endlich mal was Vollkommenes! Aber bei näherem Hinsehen stellt sich heraus: auch das ist es nicht. Diese Enttäuschung verdichtet sich zu Wut. Es ist nicht die Wut auf irgend etwas Bestimmtes, sondern ein gestaltloser, universeller Ärger, der Ärger über die Unvollkommenheit der Welt.
Zorn - Dieser Zorn versorgt sie mit einer Menge Energie für den Versuch, die Welt zu verbessern. Aber es ist aggressive Energie. Alle tun oft das Richtige aus den falschen Motiven. Das zu entdecken, ist sehr demütigend! Gott benutzt unsere Sünden für Gottes Ziele. Deswegen kann sich "kein Fleisch vor Gott rühmen", wie Paulus sagt.
Hehre Ideale - Die Wut der EINS sieht nicht aus wie Wut. Auf den ersten Blick wirkt sie wie Idealismus oder Eifer. Sie wirkt wie eine Tugend. Und diese Wut ist nicht nur für andere verborgen, sondern auch für die EINS selbst. EINSer sind in der Regel überrascht, wenn sie herausfinden, daß ihre Sünde der Zorn ist. Andere sehen es in der Regel eher als sie selbst. Sie sind überzeugt, daß sie hohe Ideale und edle Ziele verfolgen. Es ist für sie sehr schwer zuzugeben, daß das nur ihre hehren Ideale sind und nicht unbedingt objektiv edle Ziele. Das müssen sie zunächst einmal erkennen, wenn sie barmherzig werden wollen.
Schnelle Urteile - Tief in der EINS befindet sich ein tiefer Strom von Ärger, den sie nicht erkennt oder zugibt. Dieser Strom führt dazu. daß EINSer schnelle Urteile fällen. Das geht so schnell, dass sie selbst nicht merken, dass sie schon wieder ein Urteil gefällt haben. Diese schnellen Urteile verdichten sich schließlich zu einem Dauerzustand von Groll. Das läuft blitzschnell ab: Ärger - Urteil - Groll. Ärger - Urteil - Groll. Deshalb müssen sie im ersten Moment zupacken, wenn der Ärger auftaucht. Nur so können sie den Teufelskreis durchbrechen. Sie müssen erkennen, wie tief und konstant diese Wut ist. Und sie müssen aufhören, sie anders zu nennen, wie zum Beispiel "Wahrheit" oder "Gerechtigkeit". Sie müssen einfach zugeben, daß sie verdammt wütend sind. Das fällt ihnen sehr schwer, weil Musterkinder nicht wütend sind.
Musterkinder - Das Selbstbild, von dem die EINS abhängig ist, lautet: "Ich bin ein braves Kind!" Denn sie mussten Musterkinder sein, um entweder die Liebe ihrer Eltern zu bekommen oder um sie nicht zu verlieren. Sie dürfen sich z.B. nicht zugestehen, egoistisch zu sein. Deswegen muss sich ihr Egoismus verkleiden. Sie erlauben sich nicht, eigene Gefühle wahrzunehmen, sondern fühlen, was sie fühlen sollen. Deswegen sind ihre Gefühle versteckt - sogar für sie selbst.
Heitere Gelassenheit - Eine EINS muss ihre wahren Gefühle und ihre eigene Sicht der Wirklichkeit erst entdecken. Das ist sehr schwer, weil das alles ständig von Geboten und Verboten überlagert und unterdrückt wird. Die EINS muss aufhören, Urteile zu fällen, vor allem moralische Urteile. EINSer sind besessen von moralischen Urteilen. Alles muss gut oder böse sein, verdienstlich oder sündig. Wenn sie es lernen, Dinge einfach sein zu lassen, wie sie sind, wenn sie lernen, zu sehen, bevor sie urteilen - dann gelangen sie zu einer wunderbaren heiteren Gelassenheit.
Harmonie - Wenn es gut geht, gelingt es ihnen am Ende besser als allen anderen, Zorn zu überwinden und zu verwandeln. Irgendwann sind sie von ihrer Wut und ihrem angestrengten Ernst derart müde, dass ihr innerer Friede ihre größte Gabe werden kann. Die erlöste EINS hat einen ausgesprochenen Sinn für Harmonie und Ausgewogenheit.
Wahrheit - Normalerweise hält man EINSer für sehr vernünftige Leute. Denn ihre Urteile erlauben ihnen, jeweils beide Seiten zu sehen. Aber sie müssen aufhören, ständig zu urteilen. Sie müssen aufhören, der eigenen Wut zu glauben. Sie müssen aufhören zu meinen, dass ihre Urteile wirklich auf die Wahrheit zielen. Anstelle von "alles oder nichts" müssen sie "sowohl als auch" zulassen. Das ist erlösend für eine EINS.
DIE SECHS NEBENÜBUNGEN- von Rudolf Steiner
Rudolf Steiner weist wiederholt auf sechs Eigenschaften hin, die der Stärkung des Seelenlebens dienen und die sich jeder als Vorbedingung aneignen muss, der eine geistige Schulung anstrebt. Diese Nebenübungen müssen stets die meditativen Hauptübungen begleiten. Indem man sich in diesen sechs Eigenschaften übt, wird die 12-blättrige Lotosblume, das Herzchakra, regelmäßig ausgebildet, wird aktiv und beginnt sich zu drehen. Diese sechs Eigenschaften sind:
Gedankenkontrolle - die erste Nebenübung
Sie besteht darin, daß man wenigstens für kurze Zeiten des Tages nicht alles mögliche durch die Seele irrlichtelieren läßt, sondern einmal Ruhe in seinem Gedankenlaufe eintreten läßt. Man denkt an einen bestimmten Begriff, stellt diesen Begriff in den Mittelpunkt seines Gedankenlebens und reiht hierauf selbst alle Gedanken logisch so aneinander, daß sie sich an diesen Begriff anlehnen. Und wenn das auch nur eine Minute geschieht, so ist es schon von großer Bedeutung für den Rhythmus des physischen und Ätherleibes.
Initiative des Handelns- die zweite Nebenübung
Das heißt, man muß sich zwingen zu wenn auch unbedeutenden, aber aus eigener Initiative entsprungenen Handlungen, zu selbst auferlegten Pflichten. Die meisten Ursachen des Handelns liegen in Familienverhältnissen, in der Erziehung, im Berufe und so weiter. Bedenken Sie nur, wie wenig eigentlich aus der eigenen Initiative hervorgeht! Nun muß man also kurze Zeit darauf verwenden, Handlungen aus der eigenen Initiative hervorgehen zu lassen. Das brauchen durchaus nicht wichtige Dinge zu sein; ganz unbedeutende Handlungen erfüllen denselben Zweck.
Gelassenheit - die dritte Nebenübung
Das dritte, um was es sich handelt, kann man nennen Gelassenheit. Da lernt man den Zustand des Hin- und Herschwankens zwischen «himmelhoch jauchzend» und «zum Tode betrübt» regulieren. Wer das nicht will, weil er glaubt, daß dadurch seine Ursprünglichkeit im Handeln oder sein künstlerisches Empfinden verlorengehe, der kann eben keine okkulte Entwickelung durchmachen. Gelassenheit heißt, Herr sein in der höchsten Lust und im tiefsten Schmerz. Ja, man wird für die Freuden und Leiden in der Welt erst dann richtig empfänglich, wenn man sich nicht mehr verliert im Schmerz und in der Lust, wenn man nicht mehr egoistisch darin aufgeht. Die größten Künstler haben gerade durch diese Gelassenheit am meisten erreicht, weil sie sich dadurch die Seele aufgeschlossen haben für subtile und innere wichtige Dinge.
Unbefangenheit -die vierte Nebenübung
Das vierte ist, was man als Unbefangenheit bezeichnen kann. Das ist diejenige Eigenschaft, die in allen Dingen das Gute sieht. Sie geht überall auf das Positive in den Dingen los. Als Beispiel können wir am besten eine persische Legende anführen, die sich an den Christus Jesus knüpft: Der Christus Jesus sah einmal einen krepierten Hund am Wege liegen. Jesus blieb stehen und betrachtete das Tier, die Umstehenden aber wandten sich voll Abscheu weg ob solchen Anblicks. Da sagte der Christus Jesus: Oh, welch wunderschöne Zähne hat das Tier! - Er sah nicht das Schlechte, das Häßliche, sondern fand selbst an diesem eklen Kadaver noch etwas Schönes, die weißen Zähne. Sind wir in dieser Stimmung, dann suchen wir in allen Dingen die positiven Eigenschaften, das Gute, und wir können es überall finden. Das wirkt in ganz mächtiger Weise auf den physischen und Ätherleib ein.
Glaube - die fünfte Nebenübung
Das nächste ist der Glaube. Glauben drückt im okkulten Sinne etwas anderes aus, als was man in der gewöhnlichen Sprache darunter versteht. Man soll sich niemals, wenn man in okkulter Entwickelung ist, in seinem Urteil durch seine Vergangenheit die Zukunft bestimmen lassen. Bei der okkulten Entwickelung muß man unter Umständen alles außer acht lassen, was man bisher erlebt hat, um jedem neuen Erleben mit neuem Glauben gegenüberstehen zu können. Das muß der Okkultist bewußt durchführen. Wenn einer zum Beispiel kommt und sagt: Der Turm der Kirche steht schief, er hat sich um 45 Grad geneigt - so würde jeder sagen: Das kann nicht sein. - Der Okkultist muß sich aber noch ein Hintertürchen offen lassen. Ja, er muß so weit gehen, daß er jedes in der Welt Erfolgende, was ihm entgegentritt, glauben kann, sonst verlegt er sich den Weg zu neuen Erfahrungen. Man muß sich frei machen für neue Erfahrungen; dadurch werden der physische und der Ätherleib in eine Stimmung versetzt, die sich vergleichen läßt mit der wollüstigen Stimmung eines Tierwesens, das ein anderes ausbrüten will.
Inneres Gleichgewicht - die sechste Nebenübung
Und dann folgt als nächste Eigenschaft inneres Gleichgewicht. Es bildet sich durch die fünf anderen Eigenschaften nach und nach ganz von selbst heraus. Auf diese sechs Eigenschaften muß der Mensch bedacht sein. Er muß sein Leben in die Hand nehmen und langsam fortschreiten im Sinne des Wortes: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Oberes Gürbetal . ganz hinten Eiger . Mönch und Jungfrau . Wattenwil im Nebel . aber Sonne über dem Stockhorn . genau.